Hochleistungsstahlbandförderer seit 1929

PUBLIC POWER CORP.

Die Aufgabenstellung

1994 erhielt die Staatliche Stromgesellschaft Griechenlands die Genehmigung der EU für den Beginn der Sanierung des bestehenden Entaschungssystems. Daraufhin wurde 1995 eine MAC®-Anlage unter dem 300 MW Braunkohlekessel des Kraftwerks Ptolemais (Griechenland) installiert, um den alten Nassentschlacker zu ersetzen. Dieses innovative Projekt beinhaltete auch die Rückführung der trockenen Bodenasche zu den Braunkohlebunkern, um die Braunkohleasche nochmals im Kessel zu verbrennen und ungefähr 12,7 MWth zurückzugewinnen.
Diese beträchtliche Energiemenge entspricht einer Einsparung von 76.000 Tonnen Braunkohle pro Jahr, die vorher im Nassentaschungssystem verloren ging. Durch die Installation der MAC®-Anlage wurden die Betriebskosten sowie die Kosten für Wasserbedarf und Entsorgung der Bodenasche drastisch reduziert. Dank der Umstellung von nasser auf trockene Entaschung sowie der Nutzung des Wiederverwertungssystems ist Flugasche das einzige Nebenprodukt der Verbrennung.

 

Der Kunde

Die Staatliche Stromgesellschaft PPC S.A. ist der größte Stromerzeuger in Griechenland. Sie wurde 1950 durch die griechische Regierung gegründet, die eine Mehrheit der ausgegebenen Aktien besitzt und die Gesellschaft heute noch leitet. Die hauptsächliche Aufgabe der PPC bestand darin, eine nationale Energiestrategie aufzustellen und umzusetzen, durch die einheimische Produkte und Ressourcen verwertet und somit günstiger Strom an alle griechischen Bürger geliefert werden sollte.
Daher nahm die PPC nach und nach alle kleinen lokalen Netze in das nationale Verbundnetz auf. Außerdem kümmerte sich die Gesellschaft um den Aufkauf aller kleinen privaten und lokalen Stromerzeugungseinheiten. Heutzutage besteht die PPC-Gruppe aus den vier Tochtergesellschaften PPC bzw. DEI S.A., HEDNO bzw. DEDDIE S.A., IPTO bzw. ADMIE S.A. und PPC RENEWABLES S.A.

 

Die Lösung

Die MAC®-Anlage nimmt die heiße Bodenasche auf, die durch den Bodentrichter aus dem Kessel herausfällt. Hinter einem Primärbrecher wird die Bodenasche auf einen zweiten Kühlförderer, den so genannten Nachkühl-Förderer, und anschließend in einen Vorlagebehälter aufgegeben. Beim Austritt aus diesem Behälter übernimmt ein Stahlbandförderer den Transport der Bodenasche, die dann entweder zu einer zweiten Brecherstufe und durch ein pneumatisches Fördersystem zum Flugaschesilo oder zu einem Becherwerk transportiert werden kann, hinter dem eine Reihe von Ketten- und Bandförderern angeordnet ist, um die Asche auf die Braunkohlebunker zu verteilen.
Letzteres ist eine Recycling-Anlage, in der die Bodenasche zum Kessel zurückgeführt und zusammen mit frischer Braunkohle nochmals verbrannt wird. Durch diese Lösung werden die Wartungskosten deutlich gesenkt. Die MAC®-Anlage ist seit 1995 in Betrieb.

 

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