Hochleistungsstahlbandförderer seit 1929

FLORIDA POWER CORP.

Die Aufgabenstellung

Das Kraftwerk Crystal River ist das größte Kraftwerk in Florida mit einer Gesamterzeugung von 3.300 MW. Das Kraftwerk befindet sich an der Küste des Golfs von Mexiko in einem Gebiet, das für seine Naturschönheit und vielfältige Tierwelt bekannt ist. Daher haben die zuständigen Behörden die Ableitung von Abwasser aus der Anlage stark limitiert. Die herkömmliche Schleusenanlage zur Nassentaschung von Block 2 (520 MW) verwendete Meerwasser und produzierte nicht nur große Mengen an belastetem Abwasser, sondern verursachte außerdem verschiedene Probleme wie z.B. Korrosionen an der Entaschungsanlage und den unteren Kesseldruckteilen. Zusätzlich platzte feuerfestes Material in dem mit Wasser gefüllten Aschetrichter ab. Zudem waren die Betriebs- und Wartungskosten für das komplexe System mit seinen Pumpen, Rohrleitungen, Entwässerungsbehältern und Absetzbecken sehr hoch.
Der Erfolg der MAC®-Anlagen in Italien überzeugte Duke Energy Florida davon, die Trockentechnologie von Magaldi für die Umrüstung der Entaschungsanlage am Block 2 des Kraftwerks Crystal River einzusetzen.

 

Der Kunde

Duke Energy Florida, früher Florida Power, war der für die Energie-Erzeugung, -Übertragung und -Verteilung zuständige Bereich von Florida Progress Corporation, einem Unternehmen, das die Mitte und den Norden Floridas mit Strom versorgt. Im Jahr 2000 schloss sich Florida Progress mit Carolina Power & Light zusammen, wodurch das Unternehmen Progress Energy entstand.
Einige Jahre später fand 2012 der Zusammenschluss von Progress Energy mit Duke Energy statt. Heute ist das neue Unternehmen Duke Energy Florida der größte Stromerzeuger der USA. Seine Aufgabe besteht darin, eine größere Effizienz zu erreichen, um kostengünstige, zuverlässige und saubere Energie für ca. 7 Millionen Kunden zu liefern.

 

Die Lösung

Die Gestaltung der MAC®-Anlage für das Crystal River-Projekt ist einfach und effektiv: der MAC® -Förderer trägt die Asche aus dem Bodenaschetrichter aus, kühlt und transportiert sie zum Aschebrecher, von wo sie anschließend in das nachgeschaltete pneumatische Fördersystem aufgegeben wird.
Der Bodenaschetrichter ist mit einem gasdichten Kompensator zum Ausgleich der Wärmeausdehnungen des Kessels (nach unten und seitlich) und mit hydraulisch betriebenen Verschlussklappen ausgestattet, so dass bei Wartungsarbeiten an den nachgeschalteten Anlagenteilen der Dampferzeugerbtrieb nicht unterbrochen werden muss, weil eine gewisse Aschemenge gespeichert werden kann. Diese einfache Lösung ermöglicht den vollkommen trockenen Austrag der Bodenasche ohne jeglichen Wasserbedarf.
Mit der MAC®-Anlage entfielen Wasserverbrauch und Abwasserentsorgung komplett, ebenso wie die notwendigen jährlichen Ausbesserungsarbeiten des vorherigen Systems, so dass die Wartungskosten drastisch reduziert werden konnten. Außerdem wurde die Bodenasche in ein für viele Anwendungen nützliches Nebenprodukt umgewandelt.
Bei Kesselspitzenlasten kann die anfallende Bodenaschenmenge stark variieren. Der MAC®-Austragsförderer bewies sich als sehr robust, da er über die Auslegungswerte hinaus Aschemengen von bis zu 30 t/h austrug. Nach mehr als 20 Jahren Dauerbetrieb läuft das MAC®-System nach wie vor zuverlässig und bietet dem Kraftwerk die oben beschriebenen Vorteile.

 

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