Hochleistungsstahlbandförderer seit 1929

ENI

Die Aufgabenstellung

Eni S.p.A. ist ein italienisches multinationales Öl- und Gasunternehmen mit Sitz in Rom.
Eni betreibt die Anlage Gela, eine große Ölraffinerie im Süden von Sizilien. Die Raffinerie war bis 2014 in Betrieb und begann dann die Umrüstung in eine Bio-Raffinerie.
Die Raffinerie verfügte außerdem über ein Kraftwerk mit 3x150 MW Kesseln mit nach unten gerichteten Brennern, in denen Petrolkoks verbrannt wurde. Das Kraftwerk lieferte Wärme und Energie an die Raffinerie und Strom ans Netz.
Ende der 90er Jahre führte Magaldi Power die Umstellung von nasser auf trockene Entaschung an den Blöcken 1 bis 3 mit dem Ziel durch, die enormen Betriebs- und Wartungskosten durch die bestehenden Nassentschlacker zu eliminieren. Diese nassen Anlagen litten durch den hohen Schwefelgehalt in der transportierten Bodenasche unter großen Korrosionsproblemen.

 

 

Der Kunde

Eni S.p.A. war im Laufe der Jahre in vielen Bereichen tätig, darunter Auftragsfertigung, Kernenergie, Energie, Bergbau, Betriebsmittel und Kunststoffe, Raffination/Abscheidung.
Eni betreibt die Gela-Raffinerie, die Anfang der 60er Jahre im Süden von Sizilien gebaut wurde.
Bis 2014 war die Gela-Anlage eine führende Raffinerie im Mittelmeerraum. Mit einer ausgeglichenen primären Raffineriekapazität von 100.000 Barrel/Tag war die Anlage mit der Verarbeitung von schwerem Rohöl aus den Ölvorkommen von Eni im Meer vor Sizilien vorgelagert integriert und gleichzeitig durch die nahegelegenen von Eni betriebenen petrochemischen Anlagen nachgelagert integriert. Die Raffinerie produzierte Brennstoffe für Fahrzeugantriebe und Wohnraumbeheizung sowie petrochemische Rohstoffe.
2014 wurde die Raffinerie geschlossen, um den Plan einer Umstellung in eine Bio-Raffinerie zur Produktion von umweltverträglichen Biobrennstoffen umzusetzen.

 

Die Lösung

Die 3x150 MW koksgefeuerten Kessel des in der Gela-Raffinerie integrierten Kraftwerks waren ursprünglich mit einem nassen Entaschungssystem ausgestattet. Dieses bestand aus wassergefüllten Nassentschlackern zum Kühlen und Austragen der Bodenasche.
Trotz einer pH-Wertkontrolle war das Wasser des Entschlackers durch einen hohen Schwefelgehalt in der Bodenasche angesäuert. Dieses Problem führte zu einer schnellen Korrosion der Entschlacker-Komponenten und der Druckteile am Kesselaustritt. Zusätzlich fielen große Mengen an verunreinigtem Abwasser an, die behandelt werden mussten.
Unter Berücksichtigung dieser Faktoren unterzeichneten Magaldi Power und Eni 1998 einen 12-Jahres-Vertrag für Bau, Betrieb und Transfer (BOT), um das Entaschungssystem an den Blöcken 1 bis 3 von nass auf trocken umzustellen. Eni wies Magaldi Power einen Teil seines vorherigen jährlichen Budgets für Betrieb und Wartung der Entaschungsanlagen zu, und Magaldi Power betrieb und wartete die Anlagen bis 2010.

Dank der Installation der MAC®-Anlage erreichte Eni folgende Ziele:

 

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