Hochleistungsstahlbandförderer seit 1929

ENEL

Die Aufgabenstellung

Enel Produzione S.p.A. ist eine Tochtergesellschaft von Enel S.p.A., dem größten Energiekonzern Italiens.
Enel Produzione betreibt das Kraftwerk Fusina - das drittgrößte Kohlekraftwerk in Italien.
Das Wärmekraftwerk Fusina verfügt über 2x165 MW kohlenstaubgefeuerte Kessel, in denen importierte Kohle verbrannt wird, 2x320 MW kohlenstaubgefeuerte Kessel, die Ersatzbrennstoff aus Müll bis zu 5% der Wärmezufuhr mitverbrennen und 1x16 MW Gasturbine, in der eine Mischung aus Wasserstoff und Methan zur Verbrennung eingesetzt wird.
In den 90er Jahren führte Magaldi Power die Umstellung von nassen auf trockene Entaschungssysteme an den Blöcken 1 bis 4 mit dem Ziel durch, die enorme Belastung der Betriebs- und Wartungskosten durch die bestehenden Ascheschlammsysteme zu eliminieren und die strengere Umweltgesetzgebung hinsichtlich der Abwasserreinigung einzuhalten.

 

Der Kunde

Enel Produzione S.p.A. besitzt und betreibt Wärmekraft-, Wasserkraft-, Geothermie- und Windkraftwerke in Italien. Das Unternehmen liefert auch Brennstofflogistik und Dienstleistungen im Bereich regenerative Energieträger.
Fusina ist eins der größten von Enel Produzione betriebenen Kraftwerke mit einer installierten Gesamtleistung von 976 MW. Die Blöcke 1 und 2 (je 160 MW) wurden Ende der 60er Jahre in Betrieb genommen, die Blöcke 3 und 4 (je 320 MW) gingen Anfang der 70er Jahre ans Netz.
Zu Beginn des kommerziellen Betriebs wurde in allen Blöcken hauptsächlich Schweröl verbrannt, ein günstiger, aber sehr umweltverschmutzender Brennstoff. Um die Lagune von Venedig zu bewahren, wo sich die Anlage befindet, wurde daher Schweröl nach und nach durch Kohle und Methan ersetzt. Seit 2006 wurde kontinuierlich Ersatzbrennstoff (EBS) in den 320 MW Kesseln bis zu einer Gesamtwärmezufuhr von 5% verbrannt.

 

Die Lösung

Im Kraftwerk Fusina waren an den Blöcken 1 bis 4 ursprünglich Nassentaschungssysteme vorhanden. Diese bestanden aus wassergefüllten Aschetrichtern und einem Ascheschlammsystem zum Austrag der nassen Bodenasche aus dem Kesselhaus.
In den 80er Jahren wuchsen die Bedenken hinsichtlich der Verschmutzung der schönen Lagune von Venedig durch industrielle Abwassereinleitungen, so dass noch strengere Umweltgesetze in Kraft traten. Obwohl eine Aufbereitungsanlage das Abwasser aus den Bodenasche-Schlammsystemen behandelte, wurde die Einhaltung der Ausleitungseinschränkungen schwierig und kostspielig. Zudem waren die Betriebs- und Wartungskosten der Schlammsysteme durch die Verwendung von Meerwasser sehr hoch.
Aus diesen Gründen wurde Magaldi Power Anfang der 90er Jahre in die Umstellung der Bodenentaschungssysteme von nass auf trocken einbezogen. Dank der Installation der MAC®-Anlage erreichte Enel Produzione folgende Ziele:

 

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