Hochleistungsstahlbandförderer seit 1929

ENEL

Die Aufgabenstellung

Enel Produzione S.p.A. ist eine Tochtergesellschaft von Enel S.p.A., dem größten Energiekonzern Italiens.
Enel Produzione betreibt das neue Kraftwerk Torrevaldaliga Nord, ein hocheffizientes Kohlekraftwerk mit 3x660 MW Blöcken und einer Gesamtleistung von 1.980 MW.
Durch das Spektrum an Technologien, Konstruktionen und Ausrüstung, die zugunsten von Produktionseffizienz und Umweltauswirkungen zur Anwendung kommen, ist es eins der modernsten Kohlekraftwerke weltweit.
Aus diesen Gründen wurde Magaldi Power von Enel mit der Lieferung der Magaldi-Anlage für Mühlenrückstände MRS® zur trockenen und mechanischen Handhabung der Rückstände aus den Kohlemühlen beauftragt.

 

Der Kunde

Enel Produzione S.p.A. besitzt und betreibt Wärmekraft-, Wasserkraft-, Geothermie- und Windkraftwerke in Italien. Das Unternehmen liefert auch Brennstofflogistik und Dienstleistungen im Bereich regenerative Energieträger.
Enel Produzione ist der Betreiber des Wärmekraftwerks Torrevaldaliga Nord, das sich ungefähr 60 km nördlich von Rom befindet. Torrevaldaliga Nord ist mit seinen 3x660 MW ultra-überkritischen Kesseln eins der fortschrittlichsten sauberen Kohlekraftwerke der Welt und wendet die besten verfügbaren Technologien in Bezug auf Kesselmaterialauswahl und Emissionsreduzierung an.
Die Blöcke wurden 2009 und 2010 kommerziell in Betrieb genommen und verbrennen importierte Kohle.

 

Die Lösung

Da die besten verfügbaren Technologien für das neue Kraftwerk Torrevaldaliga Nord eingesetzt werden sollten, wurde Magaldi Power von Enel für die Auslegung, Lieferung und Montage von 3 MRS®-Systemen ausgewählt, um die Rückstände aus den Kohlemühlen auf trockene Weise mechanisch zu handhaben.
In diesem Wärmekraftwerk verfügt jeder Block über sechs Kohlemühlen (Schüsselmühlen). Die Rückstände werden aus den Kohlemühlen ausgetragen und vorübergehend in Pyritboxen gelagert. Jede Pyritbox ist mit zwei Plattenschiebern an den Eintritts- und Austrittsflanschen versehen, um die unter Überdruck stehende Mühle von der nachgeschalteten Ausrüstung zu isolieren, in der Unterdruck herrscht. Die Rückstände werden stoßweise von kurzen MRS®-Förderern aus den Pyritboxen ausgetragen und auf den zentralen MRS®-Förderer zugeteilt, der die Rückstände aus allen sechs Kohlemühlen aufnimmt. Anschließend wird das Material über ein Becherwerk in ein Vorratssilo mit einem Volumen von 15 m3 aufgegeben.
Die MRS®-Systeme wurden so ausgelegt, dass sie sowohl die Bestimmungen der Richtlinie 94/9/EC, üblicherweise als ATEX-Produktrichtlinie („Atmosphères Explosibles“) bezeichnet, als auch die Anforderungen der italienischen Feuerwehr- und Rettungsdienste erfüllen.
Die MRS®-Anlagen verfügen alle über folgende Bestandteile:

Die MRS®-Anlagen transportieren ungefähr 100 kg/h an Rückständen bei Normalbetrieb, die in jeder Kohlemühle anfallen, und bis zu 2.500 kg/h bei einer Mühlenabschaltung.

 

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