Hochleistungsstahlbandförderer seit 1929

CHUBU ELECTRIC+TEPCO

Die Aufgabenstellung

Bis 2011 hatte Japan 30% seiner elektrischen Energie mit Kernkraftreaktoren erzeugt und geplant, diesen Anteil auf 40% zu erhöhen. Die Kernenergie hatte in Japan nationale strategische Priorität.
Nach der nuklearen Katastrophe von Fukushima Daiichi am 11. März 2011 durch den von einem der stärksten je registrierten unterseeischen Erdbeben hervorgerufenen Tsunami wurden alle Kernkraftwerk in Japan aus Sicherheitsgründen geschlossen. Diese Entscheidung führte zu einem erhöhten Verbrauch an fossilen Brennstoffen und einem Boom beim Bau neuer Kohlekraftwerke. Japan plante, in den nächsten zehn Jahren mehr als 30 neue kohlegefeuerte Kraftwerksblöcke zu bauen.
Magaldi Power (MP) war zusammen mit seinem japanischen Lizenznehmer Kawasaki Heavy Industries (KHI) Teil dieses ambitionierten Plans.
Seit 1999 konnten MP und KHI in Japan 7 MAC®-Anlagen installieren, die Trockenentaschungs-Technologie, die Bodenasche ohne jede Umweltbelastung fördern und kühlen kann.
Die MAC®-Anlage wurde in Japan bereits als die beste verfügbare Technologie für neue Kohlekraftwerke anerkannt.
Hitachinaka Block 3 war das erste Projekt, dass MP und KHI im März 2015 erhielten. Die Betriebsaufnahme dieses Blocks ist für Ende 2020 geplant.

 

Der Kunde

Hitachinaka Generation Company ist eine Tochtergesellschaft der Chubu Electric Power Company, an der TEPCO einen Anteil von 3,45% hält. Das Unternehmen wurde im Dezember 2013 gegründet und fungierte als Vermittler für den Bau der neuen 650 MW ultra-überkritischen Anlage (Block 3) am bestehenden Wärmekraftwerk Hitachinaka.

 

Die Lösung

Die technische Lösung für Block 3 im Kraftwerk Hitachinaka sieht die Installation eines MAC®-Austragsförderers vor, der durch ein gasdichtes Anschlussstück und einen Übergangstrichter mit hydraulisch betriebenen Verschlussklappen mit dem Kessel verbunden ist. Hinter dem MAC®-Bandförderer zerkleinert eine Brechervorrichtung die Bodenasche auf eine Korngröße von 80 mm für den Weitertransport auf einem Nachkühl-Förderer zu einem Aschebehälter.
Vo diesem wird die Bodenasche auf zwei Vibrations-Stabmühlen zugeteilt (eine zu 100% Standby), um die Asche auf eine Größe von unter 500 Mikron zu reduzieren und dann pneumatisch zum Endlagersilo zu fördern.

 

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